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Elterntraining bei der Heldele-Stiftung

 

 

"Kindererziehung ist kein Naturtalent, sondern eine hohe Kunst", sagt Adolf Timm. Der pensionierte Schulleiter aus Timmendorf hält den Anteil der Eltern am schulischen Erfolg ihrer Kinder für größer als 50 Prozent. Die Folge: Er definierte die "36 Gesetze des Schulerfolgs" und initiierte ein Elterntraining, mit dem er seine Gesetze in die Herzen und Köpfe der Eltern trägt.

 

Die Salacher Heldele Stiftung bietet eine erste Ausbildungsstaffel mit dem von Herrn Timm ausgebildeten Elterntrainer Karl-Otto Kaiser an. Die Elternfortbildung wird auch durch die LBBW-Stiftung gefördert und startet im Rahmen des Programmes "Technikfreundliches Süßen" mit neun Elternterminen im Filstal. Die drei Module "Mit der Erziehung die Weichen stellen", "Richtig motivieren - besser lernen" und "Familie als Lernwerkstatt" hält Herr Kaiser jeweils von 17.30 bis 20.30 Uhr bei der Heldele Stiftung in Salach, Uferstraße 40-50.

Modul I: 07., 09. und 14. Juni; Modul II 21., 23. und 24. Juni; Modul III 13., 15. und 19. Juli.

 

Die dreiteilige Weiterbildung, die wissenschaftsbasiert, ideenreich und praxisnah ist, richtet sich vor allem an Eltern, deren Kinder vor der Einschulung oder am Übergang in die fünfte Klasse stehen und endet mit einem Elternführerschein. 2009 und 2010 werden jeweils 60 Elterntrainer ausgebildet, um Timms Wissen flächendeckend an Eltern weiterzugeben. "Eltern sind die geborenen Lehrer und Kinder die geborenen Lerner", so Timms Credo. Dabei würden 12-Jährige im Schnitt nur vier Minuten täglich schulisch von ihren Eltern betreut.

 

In seinen 36 Gesetzen, die er auf drei Module verteilt, betont Timm beispielsweise, dass Kinder Liebe brauchen (Zeit), Anerkennung (Lob), Förderung (eigene Erfahrung), Forderung (Anstrengung), Werte (Vorbild), Strukturen (Freiheit in Grenzen) und Kooperation (Konsequenz statt Strafe). Eltern sollten ihre Kinder fragen, ob sie glücklich sind, denn glückliche Kinder lernen besser.

 

Im zweiten Modul geht es darum, dass jedes Kind gerne lernt und in irgendetwas gut ist. Hier befasst sich das Seminar mit Motivation, Selbstbewusstsein, Hirnforschung, Lernstrategien, Umgang mit Fehlern, Vermeidung schulischer Krisen und Angstblockaden. Der dritte Baustein nimmt das Familienleben in den Blick, um Lernhemmnisse zu vermeiden, den Medienkonsum zu reduzieren und zeigt z.B. die Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten, Gespräche, Aktivitäten, Vorlesen und Lesen lassen, Fleiß und Disziplin vorzuleben, Sozialkompetenz und Konzentrationsfähigkeit zu trainieren und einen Lernvertrag zwischen Lehrern, Eltern und Schüler zu schließen. Anmeldung und mehr Informationen unter www.heldele-stiftung.de

 

 

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